Sozialdienst muslimischer Frauen e.V.

Der Sozialdienst muslimischer Frauen (SmF-Bundesverband) dient im Rahmen der freien Wohlfahrtspflege der Kinder- und Jugendhilfe, der speziellen Hilfe für Frauen und Familien, sowie der Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Das Patenschaftsprojekt des SmF-Bundesverbandes trägt den Namen „Patenschaft – Praxis – Qualifizierung“ (PPQ). Es verwendet besondere Aufmerksamkeit auf die Begleitung, Unterstützung und Schulung von Pat*innen. Die Stärkung ihres Engagements wirkt sich entsprechend auf den Grad der Unterstützung der Mentees aus. Die Pat*innen und ihre Mentees bilden sogenannte Tandemteams. Hierbei werden die Mentees in schwierigen Alltagssituationen begleitet, unterstützt und gestärkt. 

Das Projekt ebnet neue Wege für Menschen mit Migrationshintergrund. Patenschaften, die mit ehrenamtlichen Helfern und sozial benachteiligten Menschen gebildet werden, sollen neue Chancen zur Problemlösung eröffnen. So bieten wir für die Ehrenamtlichen Vernetzungsmöglichkeiten und Stärkung im Ehrenamtsmanagement an und unterstützen sie bei der Gründung neuer Anlaufstellen für sich und für die benachteiligten Gruppen. Neue Maßnahmen stärken die Pat*innen in ihren ehrenamtlichen Aufgaben, damit sie neue Maßnahmen für benachteiligte Menschen schaffen können. 

Das PPQ-Projekt hat acht Standorte und Pat*innen in 51 Städten und Kreisen. 

So unterstützen wir Menschen, die gesellschaftliches Engagement zeigen und sich für andere Menschen einsetzen. Wir fördern sozial Benachteiligte und ihre Integration und Partizipation in der Gesellschaft. Die Benachteiligung kann in der Arbeitslosigkeit, fehlendem Zugang zu Bildung und/oder zum Arbeitsmarkt, sprachlichen Barrieren, Unterdrückung bzw. Gewalterfahrung, gesundheitlichen und psychischen Problemen beispielsweise durch Flucht und Trauma liegen.

Die bisherigen Lebensumstände dieser Menschen können wir durch den Einsatz von Ehrenamtlichen nicht gänzlich verändern. Unser Ziel ist es jedoch, ihre Lebenserfahrungen durch kleine Unterstützungen in Form von Kursen, Informationsveranstaltungen, Begleitung, Gesprächen, Freizeitangeboten und positiven Vorbildern zu ergänzen. Dabei setzen wir uns insbesondere für Benachteiligte mit Migrationsbiografie ein.