„Sei der Grund, warum jemand heute wieder lächelt.“    

Renate und Resan haben sich im Rahmen von „Alt und Jung -Chancenpatenschaften“ der BaS kennengelernt und erzählen in einem Video ihre gemeinsame Geschichte.

Es beginnt im Kleinen, vielleicht bei einer Tasse Tee oder Kaffee oder in Pandemiezeiten im Garten mit 1,5m Abstand. Oft reicht schon ein offenes Ohr oder ein kleines Gespräch, um jungen Menschen Hoffnung und Mut für die nächsten Schritte zu machen. Das zeigt später im Großen eine enorme Wirkung.

Da Resan keine Möglichkeit hatte, als Englischlehrerin in den Schuldienst einzutreten, wählte sie den Weg, die dreijährige Ausbildung zur Kita-Fachkraft zu machen. Das bedeutete für sie: intensiv Deutsch lernen, sowie einen Fachschulplatz und eine Kita für die Praxistage finden. Das haben wir gemeinsam „gewuppt“. Nach drei intensiven Jahren legte Resan erfolgreich ihr Examen ab.

Ihre Patin Renate: „Es war ihr Wunsch, dass ich als Patin bei der Abschlussfeier dabei war. Das hat mich sehr berührt und auch stolz gemacht.“

Ihr neues Arbeitsfeld ist eine internationale Kita in Frankfurt. Das eigene, selbstverdiente Geld fördert ihr Selbstbewusstsein. Durch die gegenseitige Unterstützung entstehen Vertrauen, Freundschaften und neue Chancen, besonders während der Ausbildung und beruflichen Integration. Erfahrungen zeigen, wenn wir den Mut haben, einander zu unterstützen, wachsen nicht nur junge, positive Menschen heran, die „Alten“ mit den vielen Lebenserfahrungen wachsen ebenso.

Das Video berichtet über das Tandem Resan (30) und Renate (73) im Projekt „Alt und Jung -Chancenpatenschaften“. Es zeigt, wie wertvoll die Begegnung zwischen Jung und Alt sein kann und wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe im Alltag sind.

Autorinnen: Renate Schwalenberg-Leister und Resan Faramarzi; Video: BaS